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Sonnenschutz: Diese Cremes schützen am besten

Sicher durch den Sommer

Sonnenschutz: Diese Cremes schützen am besten

Stiftung Warentest hat Sonnencremes getestet. Das Ergebnis war überraschend! Auf diese Merkmale sollten Sie beim Kauf achten, weiß der-Lifestyle-Insider.de.

Es zeigt sich einmal mehr: Teuer ist nicht gleich gut – und das scheint besonders auf Sonnencremes zuzutreffen. Stiftung Warentest hat 19 Sonnencremes unter die Lupe genommen. Dabei schnitten vor allem die günstigen Produkte gut ab, die teuren Marken halten eher nicht, was sie versprechen.

Falsche Versprechungen

Die Prüfer von Stiftung Warentest warnen vor falschen Versprechungen. Wasserfest im eigentlichen Sinn ist kaum eine der Cremes, obwohl die Produkte als solche beworben werden. Und dabei handeln die Hersteller noch nicht einmal gesetzeswidrig. Denn auch, wenn nach dem Baden nur noch die Hälfte der Schutzleistung nachzuweisen ist, darf ein Produkt als wasserfest beworben werden. Wie gut die Cremes wirklich halten, geben die Hersteller kaum an. Dafür gab es von Stiftung Warentest einen Punkt Abzug.

Testsieger im Billigsortiment

Testsieger bei den Sonnencremes mit Lichtschutzfaktoren 30, 50 und 50+ waren die Cremes von Lidl ("Cien Sun Sonnenmilch Classic"), Penny und Rewe ("t. Today Sonnenmilch"), Real ("Sôi Sonnenmilch") sowie das "Sundance Sonnenspray". Die ersten drei waren dabei die billigsten Cremes im Test und erhielten die Note "sehr gut".

Am schlechtesten wurden die teuersten Produkte im Test bewertet. Die "Eco Sunmilk Sensitiv" hält den versprochenen Sonnenschutzfaktor nicht ein und wurde deshalb mit "mangelhaft" bewertet. Wegen kritischer Duftstoffe erhält das Produkt von Lancaster nur ein "befriedigend".

Auch beim Vergleich von Öko-Test waren günstige Produkte wie "Sun Care Sonnen-Fluid" oder "Ombra Sun" unter den Testsiegern. Hier schnitten allerdings die meisten Cremes gut ab. Eine gute Nachricht, denn das heißt, es wurden nur wenige kritische Stoffe gefunden.

Haltbarkeit und Lichtschutzfaktor beachten

Auf jeden Fall sollte man nach dem Öffnen einer Sonnencreme die Haltbarkeit beachten. Was die wenigsten wissen: Meist eignen sich die Cremes aus dem Vorjahr nicht mehr. Außerdem sollte der Lichtschutzfaktor ausreichend hoch und mindestens bei 30 liegen. Das gilt übrigens für den ganzen Sommer, die Haut passt sich, anders als viele meinen, nicht der Sonne an. Mit einer Menge von grob drei Esslöffeln ist die Haut gut bedient. Dafür sollte man alle drei Stunden nachcremen.

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Autor: Melanie Gumbert