Anzeige
Roséwein: 7 Fakten, die Sie bestimmt noch nicht kannten

Internationaler Tag des Rosé

Roséwein: 7 Fakten, die Sie bestimmt noch nicht kannten

14. August – ein Tag wie jeder andere? Nicht für die USA! Hier wird nämlich der "Tag des Rosé" gefeiert. Doch was macht den Roséwein eigentlich aus? Wieso die besondere Weinsorte keine Mischung aus Rot- und Weißwein ist und wann man den Rosé am besten trinkt, verrät Ihnen der Lifestyle-Insider.

1. Von der Lachnummer zum Liebling der Weinkenner

Vor Jahren belächelten Weinkenner den Roséwein, doch mittlerweile gehört er in Expertenkreisen zu einer ganz besonderen Wein-Kategorie. Zunächst gewann der Rosé-Champagner an Beliebtheit und heute produzieren Winzer mit vinologischem Knowhow exzellente Gaumenschmeichler in Rosé.

2. Keine Mischung aus Rot- und Weißwein

Wenn Rot- und Weißwein gemischt werden, entsteht ein Rosé? Das stimmt so nicht. Obwohl die beiden Weine tatsächlich oft vermischt werden, darf die Mischung nicht als Roséwein bezeichnet werden. Stattdessen gilt eine derartige Vermischung als Rotling. Die einzige Ausnahme ist jedoch der Champagner: Wenn hier der Grundwein aus einer Mischung von Weiß- und Rotwein besteht, darf dieser als Rosé bezeichnet werden.

3. Trendgetränk im Sommer

Ob zu Fisch, Fleisch oder Käse: Der Rosé gilt als unkompliziertes Getränk und ist vor allem im Sommer sehr beliebt. Mittlerweile ist schon jede zehnte gekaufte Flasche in Deutschland ein Rosé. Dieses Getränk sollte kühl serviert werden, wobei die Devise gilt: Je dunkler der Rosé, desto temperierter darf er beim Trinken sein. Außerdem ist der "Frozé" das erfrischende Trendgetränk des Sommers.

4. Der Rosé ist Italiener

Ob aus der Toskana, Sizilien, aus dem Veneto oder Trentino: Die besten Rosés stammen aus Italien und sind ein wahrer Gaumenschmaus. Sie stehen dabei vor allem für Sommerfrische und Leichtigkeit. Vorsicht: Bei Roséweinen, die ihren Ursprung außerhalb der EU haben, kann es sich um eine reine Mischung aus Rot- und Weißwein handeln. Außerdem werden diesen Weinen häufig künstliche Aromen und Süßstoffe zugesetzt. Wenn Ihr Rosé jedoch aus Italien stammt, können Sie diesen ohne Bedenken genießen: Cin Cin!

5. Herstellung: Rotwein-Trauben 

Die blauen Trauben, aus welchen Rotwein und Roséwein hergestellt werden, haben oftmals einen farblosen Saft. Allerdings stecken in den Traubenschalen blaue und rote Farbstoffe, wodurch die Farbe des Weines zustande kommt. Die Herstellung des Roséweins ist dementsprechend kürzer als die des Rotweines, da die Färbung nicht zu stark werden darf.

6. Roséweine bieten verschiedene Sorten

Obwohl der Roséwein bereits eine Sorte für sich ist, lassen sich die Weine in ihrer Farbgebung und in ihrem Geschmack unterscheiden. So spalten sie sich in kräftige und fruchtige Weinarten. Dabei sind auch die verschiedenen Herstellungsmethoden wichtig.

7. Es gibt kein Roséwein-Glas

Der Rosé braucht nicht so viel Platz zum Atmen wie Rotwein, und wird deshalb am besten im Weißweinglas serviert. Ein eigenes Glas für Roséwein gibt es nicht. Um die ideale Temperatur zwischen 8°C bis 12°C zu halten, sollten lieber kleine Mengen auf einmal in das Glas geschüttet werden. Am Ende zählt jedoch nur der Inhalt – und den sollten Sie einfach genießen!
 
Was Sie außerdem interessieren könnte:

Autor: Tamara Stojmenovic