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Das ist der neueste Barttrend

Das ist der neueste Barttrend

Der allseits beliebte Vollbart wird durch einen neuen Barttrend abgelöst! Henriquatre heißt die neue Königsdisziplin. Dieser Bart, benannt nach dem französischen König Heinrich IV., ist zweifelsohne etwas für Profis. Der Rund-um-den-Mund-Bart ist eine markante Kombination aus Oberlippen- und Kinnbart. Akkurat und präzise muss er sein. An dieser Stelle lässt sich unschwer erahnen: Der Henriquatre ist mit etwas Aufwand verbunden! Damit er seine Wirkung nicht verfehlt, braucht es Geduld, Fingerspitzengefühl und die richtigen Kniffe …

Henriquatre richtig rasieren

Bevor Sie Herr der Rasur werden, muss ein Vollbart wachsen. Die ideale Länge für diesen Bart-Style liegt zwischen drei und fünf Millimetern. Die Voraussetzung für einen gelungenen Henriquatre: alle Barthaare müssen dieselbe Länge haben. Nachdem der Bart getrimmt ist, geht es ans Eingemachte. Die Definition. Wenn Sie sich beim Rasieren frontal und von beiden Seiten sehen können, wird der Henriquatre schön gleichmäßig. Daher empfiehlt sich für dieses Prozedere ein dreiseitiger Faltspiegel. Zunächst werden dann der Hals und die Wangenpartien glattrasiert. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass um den Mund herum genug Bart stehen bleibt – nachjustieren kann man immer! Dann schaffen Sie mit einem Präzisionstrimmer eine leicht abgerundete Form, die um den Mund herum und unterhalb des Kinns verläuft. Als nächstes werden die Ränder des Schnurbarts getrimmt, so dass diese in den Kinnbart übergehen. Dabei ist ein symmetrischer Verlauf das Wichtigste – sonst wirkt das Ganze schnell grotesk! Der Henriquatre eignet sich übrigens am besten für Männern mit runder Gesichtsform, da er dem Kinn mehr Kontur verleiht und das Gesicht optisch streckt.

Henriquatre selbst pflegen

Pflege ist Pflicht, das gilt für alle Bärte, und für den Henriquatre insbesondere. Der Namensgeber des Nobelbartes hatte dafür natürlich seinen leibeigenen Barbier, der den Bart Tag für Tag eingeschäumt, gewaschen und in Form gebracht hat. Der Bartträger von heute muss in der Regel selber ran. Aber alles halb so wild - waschen Sie den Bart morgens unter der Dusche mit einem guten Shampoo und trocknen Sie ihn ab, bevor Sie ihn mit einem Bartkamm in Form bringen, fertig! Zwei bis dreimal die Woche sollte übrigens ein spezielles Bartshampoo angewendet werden, etwas Bartöl ist immer gut. Je nach Bartwuchs muss der Henriquatre nach ein paar Tagen nachgeschnitten werden. Generell sollte er nicht viel länger als fünf Millimeter sein, da er sonst schnell ungepflegt und leicht aggressiv rüberkommt.

Der Henriquatre erobert Hollywood

Ein Bart ist ein Statement. Er verändert das Erscheinungsbild enorm und hat bislang aus jedem Bubi einen Hipster gemacht. Und da der Henriquatre was für Männer mit Musketier-Appeal ist, hat er in Hollywood längst Einzug erhalten. Von der reiferen Garde tragen ihn Brad Pitt und George Clooney, Leonardo DiCaprio hat mit ihm endlich den Bart für sein Gesicht gefunden und bei Adrien Brody könnte er die markanten Züge nicht besser zur Geltung bringen. Dank Kanye West wird er künftig sicher auch in der Rap-Szene den Ton angeben, in der Short-Version versteht sich. Selbst hierzulande hat Jan Josef Liefers den Fall neu aufgerollt und den Henriquatre-Bart von seinem Stromberg-Image befreit.

Und für alle Kerle, die sich lieber eine Frisur zulegen wollen, haben wir hier die einen schneidigen Frisurentrend für Männer!

Autor: Helene Kalinowsky